105 St. Galler Kantonalschwingfest vom Sonntag, 26.05.2019, Widnau

Arztmanns zweiter Saisonkranz

Beda SG 1

Daniel Bösch gewinnt zum achten Mal das St. Galler Kantonalschwingfest. Zugleich sichert er sich den 100. Kranz. Beda Arztmann vom Schwingklub Winterthur holt sich den zweiten Kranz der Saison.

Beda SG 3

Daniel Bösch (Zuzwil SG) besiegte im Schlussgang des 105. St. Galler Kantonalschwingfestes in Widnau seinen Klubkameraden vom Schwingklub Wil, den 19-jährigen Damian Ott (Dreien), der überraschend soweit vorgestossen war, nach zwölf Sekunden mit Kurz. Auf dem Weg zu seinem achten St. Galler Triumph räumte der 31-Jährige im Startgang mit Michael Bless (Gais) einen Mitfavoriten aus dem Weg. Auch die weiteren Duelle auf dem Weg in den Endkampf konnte der nun 100-fache Kranzgewinner auf sicher für sich entscheiden. Der 1,93 m und 130 kg schwere gelernte Metzger gewann vor 5‘700 Zuschauern mit 59,50 Punkten. Den Ehrenplatz belegte mit 1,75 Punkten Rückstand der Appenzeller Miteidgenosse Marcel Kuster. Schlussgangverlierer Ott, der sich seinen vierten Kranz ergattere, fiel nach der „Finalniederlage“ auf Platz 5a zurück.

Vier Siege und zwei Niederlagen

Beda Arztmann vom Schwingklub Winterthur legte zum Auftakt nach kurzer Gangdauer Hanspeter Kamer (Benken SG) mit Kurz-Fussstich ins Sägemehl. Gegen einen weiteren St. Galler, den unbequemem zweifachen Teilverbandskranzer Pirmin Gmür liess sich der 24-Jährige in der vierten Minute seine zweite Maximalnote 10,00 notieren. Vor dem Mittagessen unterlag der 1,80 m grosse und 111 kg schwere Turnerschwinger dem späteren Festsieger Daniel Bösch. „Beim ersten Zusammengreifen hatte ich gegen Bösch ein gutes Gefühl. Doch dann packte er mich richtig ein und liess mir keine Chance“, sagte Arztmann. Nach einem weiteren Vollerfolg konnte der Ossinger im fünften Gang gegen den Sieger des Nordostschweizer Schwingfestes 2015, Michael Rhyner (Wilen bei Wil), um den Einzug in die Endausmarchung schwingen. In einem von beiden Seiten offensiv geführten Gefecht konnte Arztmann seinen Gegner ein paar Mal in Bedrängnis bringen. Doch in der fünften Minute musste er kapitulieren. „Gegen Ende des Gangs wurde Rhyner immer stärker“, meinte Arztmann, der Michael Rhyner am Glarner-Bündner Kantonalschwingfest 2016 überraschend bezwungen hatte. In der entscheidenden sechsten Partie um den Kranz wurde dem Zimmermann-Vorbereiter vom Einteilungskampfgericht, unter Leitung des dreifachen Schwingerkönigs Jörg Abderhalden (Nesslau), Patric Ueltschi (Krinau), zugeteilt. Im zweiten Zug löste er diese Aufgabe mit seiner Spezialwaffe, dem Kurz, auf souveräne Art und Weise und kam mit 56,75 Punkten auf Platz 6g. „Ich wurde von der Einteilung fair eingeteilt, und mit meiner heutigen Leistung bin ich sehr zufrieden“, gab Arztmann zu Protokoll, der sich nach dem Zürcher Kantonalschwingfest in Fehraltorf mit einem sehr guten Notenblatt den zweiten Saisonkranz ergatterte und somit sehr gute Chancen hat, dass er für Saisonhöhepunkt, dem „Eidgenössischen“ vom 24./25. August in Zug selektioniert wird. An Auffahrt tritt er am Pfannenstiel-Schwinget an, und am Sonntag strebt Beda Arztmann am Schaffhauser Kantonalschwingfest in Schaffhausen seinen sechsten Kantonalkranz an.

Dank Nicola Wey (Stäfa), der am Abend wie Arztmann vier Siege und zwei Niederlagen auf seinem Konto hatte, gabs für den Zürcher Kantonal-Schwingerverband zwei Kränze.

Ohne Kranz

Der Humliker Philipp Lehmann verlor den Gang ums Eichenlaub gegen Matthias Schläpfer (Lutzenberg), den er am Schaffhauser Kantonalschwingfest 2018 noch unter die Verlierer gereiht hatte. Der 19-Jährige kam mit je drei Siegen und Niederlagen auf Rang 12g und 55,25 Punkten.

Patrick Rüegg (Rikon) konnte den Platz dreimal als Sieger verlassen: gegen die beiden St. Galler Kantonalkranzer Manuel Breitenmoser und Michael Bernold stellte er, und im fünften Durchgang zog er den Kürzeren.

Der Kollbrunner Christian Lanter, der am Zürcher Kantonalschwingfest sensationell im Schlussgang gestanden war, konnte sein Potenzial nicht abrufen und musste nach dem nicht eingeplanten Taucher im fünften Durchgang gegen Patric Ueltschi seinen Ambitionen auf sein zweites Eichenlaub begraben.

Die weiteren Teilnehmer des Stadtklubs, Florian Frauenfelder (Hofstetten) und Karim Leuppi (Kollbrunn), mussten sich mit hinteren Rängen begnügen. Frauenfelder konnte immerhin alle sechs Gänge bestreiten. Für Leuppi kam das Aus bereits nach vier Umgängen.

Dario Bosshard (Turbenthal), der für den Schwingklub Zürcher Oberland an den Start geht, überraschte in der sechsten Begegnung mit einem Erfolg über den NOS-Kranzer Edi Bernold (Walenstadt). Der Turnerschwinger verfehlte den Kranz um 0,75 Zähler.

Rico Baumann, siebenfacher Kranzgewinner, der in Andelfingen wohnt, aber für den Schwingklub Flawil antritt, kam zuletzt überraschend gegen den Nichtkranzer Michael Roth (Oberriet SG) nicht über ein Remis hinaus und verpasste den angestrebten Kranz um einen halben Punkt. (tre)

Rheintal-Oberländer Buebeschwinget in Trübbach, Samstag, 18.05.2019

 

Ohne Auszeichnung

Am Rheintal-Oberländer Buebeschwinget in Trübbach mussten die vier Nachwuchsschwinger des Schwingklubs Winterthur dem Heimweg ohne Auszeichnung antreten.

Bei den Jüngsten (Jahrgänge 2010/2011) verpasste der Elgger Andrin Kupper die angestrebte Auszeichnung genau um einen Punkt. Zum Verhängnis wurde dem Turnerschwinger der Gestellte im entscheidenden sechsten Umgang gegen den gleichaltrigen Aurel Wenk (Maienfeld). Dank je zwei Vollerfolgen, Remis und Verlustpartien klassierte sich der Neunjährige im Rang 16a.

Niklas Frauenfelder (Hofstetten, 12) konnte den Platz zwei Mal als Sieger verlassen, viermal zog er den Kürzeren. Auch er verlor das letzte Gefecht und blieb wie Kupper einen Zähler hinter den auszeichnungsberechtigten Plätzen (Rang 16h und 54,25 Punkte). In der gleichen Kategorie (2006/2007) konnte Alex Rahm (Winterthur, 12) zuletzt nicht in den Kampf und die Auszeichnungen eingreifen und belegte Rang 20c.

Der vierte Teilnehmer des Schwingklubs Winterthur, Dario Plüer (Winterthur, 14), startete bei den Ältesten (2004/2005) und verfehlte mit 53,75 Punkten die Auszeichnung um zwei Punkte. (tre)

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                        Zürcher Kantonal-Schwingfest in Fehraltorf vom 12. Mai 2019


Am 12. Mai 2019 fand in Fehraltorf, bei eisigen Temperaturen aber doch zwischendurch sonnigem Wetter, das Zürcher Kantonal-Schwingfest statt. Die 4800 Zuschauer erlebten spannende Kämpfe und auch einige Überraschungen. Der Topfavorit Samuel Giger aus dem Thurgau musste sich letzte Woche abmelden. Grund für die Abmeldung sei, dass er sich schonen möchte. Auch der Favorisierte Schwinger Nöldi Forrer, konnte nicht obenaufschwingen und gab nach drei gestellten Gängen freiwillig auf.

Der Schwingklub Winterthur konnte fünfzehn Schwinger ins Sägemehl schicken. Die Sportler aus dem Stadtklub enttäuschten nicht und holten insgesamt fünf Kränze. Das letzte Mal, dass so viele Kränze von Schwingern des Winterthurer Klubs gewonnen wurden, geschah vor fast zwei Jahrzehnten, im Jahr 2000.  Ebenfalls konnte der Schwingklub Winterthur gleich beide Schlussgangteilnehmer stellen, Samir Leuppi, ein Favorit und Christian Lanter, die grosse Überraschung an diesem Schwingfest.

Samir Leuppi, der Tagessieger gewann nach 1:14 Minuten mit Kurz und vervollständigen in der Schere gegen den überraschenden Schlussgangteilnehmer und Neukranzer Lanter Christian.

<<Lanter hätte mich genauso bodigen können, wie er es schon bei Wickli getan hat>>, sagte Leuppi nach dem Festsieg. <<Als ich hörte, dass es ein Winterthurer Duell geben wird, habe ich mich gefreut, dass jemand aus unserem Klub den Zürcher Sieg mit nach Hause nehmen darf.>>

Leuppi bodigte gleich seine ersten vier Gegner Betschart Patrick, Schneider Mario, Oettli Marco und Rhyner Michael. Einzig Krähenbühl Tobias, der fünte Gegner, konnte Leuppi ausbremsen und lockte ein Unentschieden aus dem Gang raus. Mit diesen Ergebnissen erreichte Leuppi 48.25 Punkte.

Lanter stand schon in der Mittagspause zuoberst auf der Rangliste. Nach dem dritten Gang standen er und Michael Rhyner als Einzige mit einem tadellosen Notenblatt und ganz genau 30.00 Punkten da. Leider musste sich Lanter gegen Krähenbühl Tobias, den auch Leuppi nicht besiegen konnte, eine Niederlage eingestehen. Spätestens nach dem fünften Gang, bei dem er den Teilverbandskranzer Wickli Beat, mit dem Rücken ins Sägemehl schmiss, stand fest, dass auch er im Schlussgang mitmischen darf. Lanter stand mit 48.50 Punkten, einem viertel Punkt Vorsprung auf Leuppi, im Schlussgang. Lanter platzierte sich nach der Niederlage auf dem sensationellen dritten Schlussrang.

Auch ein gutes Ergebnis erzielte Beda Arztmann auf dem Rang 4d mit genau 57.00 Punkten.

Er startete gleich im ersten Gang mit einem Sieg, musste sich aber schon im zweiten Kampf ein Remis gegen den Eidgenossen Nöldi Forrer (Stein SG) gefallen lassen. Arztmann drehte wieder auf und konnte beide weiteren Gänge für sich entscheiden. In der vierten Runde verlor der Ossinger leider gegen den Kranzschwinger Marco Oettli (Bussnang) aus dem Thurgau. Doch der Ossinger besitzt seine Kränze nicht umsonst und gewann daher den letzten Gang und gleich ein weiteres Eichenlaub.

Philipp Lehmann rangierte sich mit 56.75 Punkten auf dem Schlussrang 5b. Dieses Ergebnis erzielte der Humliker mit vier Siegen im ersten und den letzten drei Gängen. In der zweiten Begegnung kam er nicht über ein Remis hinaus und in der dritten Begegnung musste er sogar selber ins Sägemehl eintauchen. Lehmann gewann zwei von vier Kämpfe mit der Höchstnote von 10.00 Punkten.

Nicht weit hinter Lehmann konnte sich Andreas Keller den Schlussrang 6b mit 56.50 Punkten reservieren lassen. Er musste sich gleich im ersten Gang eine Niederlage ins Notenblatt schreiben lassen. Dies hielt den Pfäffiker Turnerschwinger nicht davon ab, seine beiden folgenden Kontrahenten am Sägemehl schnuppern zu lassen. Leider wurde er vom Teilverbandskranzer Pirmin Gmür (Amden) in der vierten Begegnung gebodigt. Keller beendete das Zürcher Kantonale-Schwingfest mit zwei Siegen im fünften und sechsten Kampf, zuletzt sogar mit 10.00 Punkten.

St. Galler-Kantonales Nachwuchsschwingfest in St.Gallen – St.Georgen

Am 11. Mai 2019 fand in St. Gallen – St. Georgen das St. Galler-Kantonale Nachwuchschwingfest bei windigem und regnerischem Wetter statt. Die rund 800 Zuschauer erfreuten sich über zahlreiche spannende Kämpfe der 379 jungen Athleten aus den Kantonen St.Gallen, Appenzell, Graubünden und Zürich. Mit am Start waren elf Schwinger aus dem Schwingklub Winterthur, leider durften sich nur zwei über die heiss begehrte Auszeichnung, den Zweig, freuen.

In der Kategorie 2008/ 2009 konnte sich der Schlatter Lukas Anliker über einen verdienten Zweig freuen. Er gewann schon den ersten Gang, musste sich aber in den nächsten zwei Begegnungen ein Remis gefallen lassen. Danach konnte er seine Gegner gleich dreimal hintereinander auf den Rücken legen. Mit dieser Leistung landete er auf dem Schlussrang 7a mit 56.75.

In derselben Kategorie platzierte sich sein Bruder Loris Anliker auf dem Schlussrang 12i. Auch er konnte seinen Gegner in der ersten Runde schon ins Sägemehl drücken, leider kam er aber im zweiten Kampf nicht über Unentschieden hinaus. Bereits der dritte Gang endete wieder positiv für den jungen Schwinger. Danach wurde er ein wenig übermütig und musste am Sägemehl schnuppern. Loris beendete das Schwingfest mit zwei unentschiedenen Gängen0 und 55.50 Punkten.

Für Niklas Frauenfelder startete das Schingfest nicht so positiv, in der ersten Begegnung musste er schon in Sägemehl eintauchen. Dies liess sich der Hofstetter nicht gefallen und warf seinen Kontrahenten im zweiten Kampf direkt mit dem Rücken ins Sägemehl. Im dritten Gang musste er nochmals eine Niederlage einstecken, konnte dieses Ergebnis im nächsten Gang aber drehen und konnte den Sägemehlring als Sieger verlassen. Leider hielt diese Energie nicht an und er verlor die letzten zwei Begegnungen. Mit diesen Ergebnissen rangierte er sich in der Kategorie 2006/ 2007 mit 54.25 Punkten auf dem Rang 16h.

In der ältesten Kategorie 2004/ 2005 konnte sich Janos Bachmann ebenfalls über den Zweig freuen. Gleich seinem ersten Gegner konnte der Wildberger das Sägemehl vom Rücken wischen. Bedauerlicherweise musste er sich gleich zweimal hintereinander eine Niederlage gefallen lassen, Janos liess sich davon nicht beirren und liess seine Gegner danach dreimal am Sägemehl schnuppern. Mit dieser Leistung erkämpfte er sich den Rang 7a und 56.50 Punkte.

Auch Nino Anliker startete wie seine beiden Brüder gleich mit einem Gewinn in den sportlichen Tag. Danach  musste er sich geschlagen geben und sich ein Unentschieden gefallen lassen. Dies weckte ihn auf und Nino konnte sich gleich zweimal ein Plus ins Notenblatt schreiben lassen. Leider hielt dieser Lauf nicht ganz an und so beendete er sein Schwingfest mit einem unentschiedenen Gang. Mit diesen Ergebnissen klassierte er sich auf dem Rang 11a und 55.50 Punkten.

Vorschau 109. Zürcher Kantonal-Schwingfest vom Sonntag, 12. Mai 2019 in Fehraltorf

Am Sonntag geht in Fehraltorf das 109. Zürcher Kantonal-Schwingfest übers

Sägemehl. Am Start sind sechs Eidgenössische Kranzschwinger, darunter Samir Leuppi vom Schwingklub Winterthur. Neben Leuppi steigen weitere vierzehn Schwinger des Stadtklubs nächsten Sonntag in die Schwinghosen.

Angeführt wird das 161-köpfige Feld mit Athleten aus den Verbänden Appenzell,

Graubünden, St. Gallen, Thurgau, Zürich, Glarus, Schaffhausen sowie den Gastschwingern aus dem Innerschweizerischen Schwingverband.

Die Favoriten

Der absolute Topfavorit und Titelverteidiger, Samuel Giger, konnte leider seine gewohnt gute Leistung am Thurgauer Kantonalen in Frauenfeld vom Sonntag, 05. Mai 2019, nicht abrufen und so musste er sich mit <<nur>> dem fünften Rang zufriedengeben. Giger gewann in seiner Karriere bereits acht Kantonalschwingfeste, das Nordwestschweizerische Schwingfest 2018, die Bergschwingfester Weissenstein 2018 und Schwägalp  2018 und rangierte sich am Eidgenössischen Schwing- und Älplerfest in Estavayer-le-Lac auf dem zweiten Schlussrang. Somit steht Giger auf der Liste der Favoriten auf den Festsieg ganz oben.

   

Neben Giger Samuel (Ottoberg) sind mit Stefan Burkhalter (Homburg), Rychen Roger (Mollis), Forrer Arnold (Stein SG), Krähenbühl Tobias (Wetzikon TG), Notz Beni (Güttingen) und Schneider Domenic (Friltschen) weitere Eidgenössische Kranzschwinger mit dabei.

Rychen Roger der zwar noch kein Kantonaler Festsieg für sich verbuchen konnte, wäre solch ein Sieg durchaus zuzutrauen. Seine grössten Erfolge erzielte der Glarner Schwinger an Festern wie dem Nordostschweizerischen Schwingfest, an dem er in den Jahren  2014 bis 2018 jeweils mit dem Kranz nach Hause gehen durfte, diversen Festsiegen wie dem Bergschwinget Klöntal und natürlichen seinem ersten Eidgenössischen Kranzgewinn im Jahre 2016.

Auch der Sieger des Thurgauer Kantonalen Schwingfestes des letzten Wochenendes und Klubkollege von Giger, Schneider Domenic darf sich zu den Favoriten dieses Schwingfestes zählen. Konnte er doch bisher in seiner Karriere 38 Kranzgewinne und gute Klassifikationen an diversen Schwingfestern, wie zum Beispiel den zweiten Schlussrang am Nordostschweizerischen Schwingfest, verbuchen lassen.

Leuppi und vierzehn weitere Winterthurer

Samir Leuppi, der Sieger des Eschenberg-Schwingets, der auch das Zürcher Kantonale 2017 in Weich gewinnen konnte, hofft um den Tagessieg eingreifen zu können. Aufgrund einer Verletzung, die er sich am Heimschwingfest ob Winterthur zuzog, musste er am letzten Wochenende aussetzen. Es lässt hoffen, dass Leuppi die Verletzung auskurieren konnte und in den vorderen Rängen mitschwingen wird.

Beda Arztmann (Ossingen), Teilnehmer am Unspunnen-Schwinget 2017 und drittplatzierter am letztjährigen Zürcher Kantonalen in Hausen am Albis, visiert den vierten Kranz seiner Karriere an. Ebenfalls auf einen weiteren Kranz darf auch Philipp Lehmann aus Humlikon hoffen, welcher in der letzten Saison seinen ersten Kranz in Empfang nehmen durfte. Der Zimmermann überrascht immer wieder mit guten Platzierungen an Schwingfestern, so könnte er den zweiten Kranz seiner Karriere gewinnen.

Mit dem nötigen Wettkampfglück sind auch Michael Hari (Hettlingen und Christian Lanter (Kollbrunn) in der Lage sich erstmals unter die Kranzgewinner zu reihen. Für beide gab es in der Vergangenheit einige Chancen sich die begehrte Auszeichnung zu holen, jedoch scheiterte es vielmals bei beiden knapp davor, meistens lag es an den nicht vorhandenen Nerven.